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Briefe an Bärbel – PREMIERE

Donnerstag, 30. Mai 2024

17:00 Uhr

Performance mit Straßenumzug

„Briefe an Bärbel“ ist eine gemeinsame Show von Gabriel Carneiro und Bianca Mendonça. Es geht dabei um die wahre Geschichte einer Wölfin namens BÄRBEL. Sie flüchtete 2002 aus einem Tierpark in Klingenthal (Sachsen). Dann zog sie etwa sechs Monate lang durch Deutschland. Schließlich wurde sie in Niedersachsen von einem Jäger erschossen, der sie für einen wilden Hund hielt. 

Die DDR und die BRD waren zwei politisch unterschiedliche Systeme. Räumlich waren sie durch eine Grenze voneinander getrennt. Die Wölfin bewegte sich auf dem Gebiet, das bis 1989 als die ‚zwei Deutschlands‘ bekannt war. Bärbels Geschichte erzählt davon, wie räumliche Grenzen sich im Laufe der Zeit verändern. Und dass sich dadurch auch die Bedeutung des Begriffs Migration verändert.

Wir bieten im Anschluss an diese Vorstellung um 18:15 Uhr einen Shuttle zum Fritz Theater an, sodass ein Besuch der Festivaleröffnung möglich ist (Ankunft ca. 18:40 Uhr). Zwei Rollstuhlfahrende können mitfahren. Keine E-Rollis. Die Rollstühle müssen klappbar sein. Melden Sie sich am besten beim Einlasspersonal vor der Show, wenn Sie mitfahren möchten.

Das Angebot ist kostenfrei.

© Isabell Scheithauer

Länge: 60 Minuten | Startpunkt: Naturkundemuseum Chemnitz

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Gefördert von der Bürgerplattform Chemnitz-Mitte aus Steuermitteln der Stadt Chemnitz.


Gabriel Carneiro ist Theatermacher, Performer, Theaterpädagoge und Mediator. Ein Mediator ist eine Person, die in Konflikten vermittelt. Er studierte Schauspiel (Bachelor) in Brasilien. 2023 beendete er seinen Master an der Ruhr Universität in Bochum. Carneiro hat verschiedene Arbeitsschwerpunkte. Einer davon ist Queerness. Queerness ist die Frage nach der sexuellen und geschlechtlichen Zugehörigkeit. Weitere Themen sind Migration und strukturelle Diskriminierung aus südamerikanischer Sicht.

Bianca Mendonça ist Choreografin und damit zuständig für Gestaltung und Einstudierung von Tänzen. Bei diesem Projekt arbeitet sie als Darstellerin und Co-Dramaturgin.

carmen jung ist nach dem Figurentheater-Studium in Stuttgart an der HMDK nach Chemnitz gezogen. Hier ist sie als freischaffende (meist darstellende) Künstlerin am Start. Daneben ist sie viel mit ihrer Zwillingsschwester zu sehen. Zusammen sind sie als jung&jung unterwegs.


Mehr Informationen:

Gabriel Carneiro

Bianca Mendonça


Weitere Termine:

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